• Autor: Peter Koch
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Pilgergruppe der KSH erreicht Frankreich

„Buen Camino!“ rief uns ein Pilger schon in der Bahn zu. Es bedeutet „Guten Weg“ und ist ein herzlicher Wunsch für eine gute Reise. Diese sollten wir auch haben. Eine Woche (4.-11. April 2026) pilgerten wir auf dem Jakobsweg von Trier bis nach Metz. So lange und so weit waren wir noch nie unterwegs. Ca. 120 km haben wir in dieser Zeit zurückgelegt. Und Schulpfarrerin Ivona Linhart ist sehr stolz auf ihre Pilgergruppe, dass es alle geschafft haben.

„Auch wenn wir Krisenmomente erlebten, als mal der Wind zu stark, die Strecke zu lang war, oder als wir einmal in einem Wald vom Weg abkamen, war doch die Gruppe von der Tour und den vielfältigen Eindrücken begeistert.“ sagt sie.  Und fügt hinzu: „Jeden Tag sieht man beim Pilgern eine andere Landschaft. Wir gingen über Feldwege, an Rapsfeldern vorbei, durch Wald, wir passierten kleine Orte, Bauernhöfe, aber auch Städte, wir gingen an der Mosel und der Saar entlang, machten einen Ausflug zu einer Glockengießerei in Saarburg und genossen dort auf dem Weg den Blick von den Weinbergen. Und auch das Miteinander in der Gruppe war harmonisch. Wir haben in der Grenzstadt Perl, im Dreiländereck Deutschland-Luxemburg-Frankreich, übernachtet. Diesen Aufenthalt nuttzen wir dann auch am Abend für einen kurzen Besuch in Luxemburg, in Schengen. Und am nächsten Tag haben wir eine weitere Landesgrenze überschritten. Die Grenze zu Frankreich. Wir sind auf dem Jakobsweg nun also in Frankreich angekommen.“

Die Gruppe erlebte bei Ihrer Tour zwei Highlights: Es war einmal die wunderschöne Stadt Metz in Lothringen, mit seinen schönen Gassen, seinen Jugendstilgebäuden, Läden und Cafes. Ein weiteres Highlight war, dass in der Pilgerherberge im französischen Sankt Marguerite die Gastgeberin Isabell für jeden einen individuell angefertigten Pilgerstempel in den Pilgerausweis malte. Doch es gibt noch viel mehr, was dieses Pilgern bereichert hat.

Falls jemand Lust bekommt, uns auf unserer nächsten Tour zu begleiten: Vom 27.-30. Juni 2026 sind wir wieder in der Region „Grand Est“ in Frankreich. Und es geht weiter auf dem Jakobsweg von Ars-sur-Moselle bis Liverdun. Übernachtet wird in Metz, Pont-a-Mousson und in Nancy. Wobei die Übernachtung in Pont-a-Mousson hervorsticht, da diese in einer Abtei sein wird.

Herzliche Einladung an Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler mitzugehen. Eine Grundfitness sollte bestehen, damit man eine Tagestour mit 22 Kilometer gut bewältigen kann. Wer unsicher ist, kann nähere Informationen bei der Schulseelsorge (ilinhart@ks-hanau.de) erhalten.