Statement gegen Rassismus (ODER Gemeinsam gegen Rassismus)

Die Hände von Menschen verschiedener Hautfarbe legen sich behutsam um die verletzlich erscheinende Weltkugel mit all ihren Menschen. Jeder Mensch wird hier gebraucht. Keine Hand hat hier eine Sonderstellung. Das ist der Mittelpunkt des Bildes, das am 10. Februar 2020 im Foyer an den Kaufmännischen Schulen Hanau in einem feierlichen Akt enthüllt wurde. Gemalt wurde es von fünf Schülerinnen und einem Schüler der Teilzeitberufsschule und der Fachoberschule und trägt den Titel „Gemeinsam gegen Rassismus.“

„Denn nur in einer Atmosphäre frei von Diskriminierung lässt sich gut lernen“, so Schulleiterin Frau Galetzka. „Wir sind eine Schule mit kultureller Vielfalt und daher ist es wichtig, dass wir uns kulturelle Einflüsse auf das eigene Verhalten bewusstmachen.“ ergänzte die Schulleiterin in ihrer Ansprache.

In einem Grußwort von Violence Prevention Network (VPN), dem Kooperationspartner der Kaufmännischen Schulen Hanau wurde die Bedeutsamkeit der Arbeit gegen Rassismus im Angesicht der jüngsten rassistisch motivierten Gewalttaten in Deutschland deutlich. Die Schülerinnen und Schüler in ihren Erfahrungen ernst zu nehmen und in ihrem Engagement zu stärken ist daher dringend notwendig.

Auf Grund der Pandemie konnte der Anschlag vom 19. Februar 2020 bisher nicht in ausreichendem Maße aufgearbeitet werden. Daher haben sich die Schulsozialarbeiterin, Frau Sirkko Sekui, und die Schulseelsorgerin, Frau Ivona Linhart, entschieden, ein Projekt zu verwirklichen, bei dem ein Bild für das Foyer der Kaufmännischen Schulen entstehen sollte. Gemalt wurde das Bild mit dem Titel „Gemeinsam gegen Rassismus“ von Antonia Wendt, Nick Geis (Auszubildende im Einzelhandel), Clara Müller, Diana Kappi (Auszubildende als Zahnmedizinische Fachangestellte), Antonija Karan und Sarah Kumitsch (Schülerinnen der Fachoberschule).

Feierlich begleitet wurde die Enthüllung des Bildes durch die musikalischen Beiträge der Lehrer Christoph Klein und Jochen Pruggmayer-Raßmann.

Bildunterschrift: (Personen von links nach rechts) hinten: Vertreterin von Violence Prevention Network, Antonija Karan (Schülerin der Fachoberschule), Schulleiterin Frau Galetzka, Schulsozialarbeiterin Sirkko Sekui, vorne: Antonia Wendt und Nick Geis (Auszubildende im Einzelhandel).